Estrelle und der geheime Stein – EudgS 3

Ein zweites mal klopfte es an die Tür, diesesmal jedoch fester und mit bestimmender Gewalt dahinter.

„Macht die Tür auf, im Namen des Königs !“ Schrie ein Mann von draussen. Jeremy verhielt sich jedoch leise, er kniete neben das Bett und sah die Frau an, die langsam wieder auftaute.

„Öffnet sofort die Tür oder wir rammen sie euch ein!“ Zischte der Typ vor der Tür erneut. Jeremy sah zu Estrelle die noch immer bewusstlos war. Sie war viel zu schön, und zudem auch Schwanger, als dass sie die Frau sein würde die den geheimen Stein aus der Burg entwedet haben soll. Nein sie war es mit sicherheit nicht.

Jeremy öffnete die Tür und ein massiger dicker, mit langem Bart gerüsteter Mann trat sofort ein. „Wir sind auf der Suche nach der Diebin, die des Königs Stein gestohlen haben soll.

Mir ist zu Ohren gekommen dass ihr hier eine weibliche Person beherbergt, die den anderen Dorfbewohnern fremd erschien. Was habt ihr dazu zu sagen ?“

Jeremy ging zum dem Bett in dem Estrelle lag. „Ihr meint meine Frau wäre diese Diebin ? Schaut sie euch doch an, wir erwarten bald unser erstes Kind. Sie kann es also gar nicht sein !“

Er zog die Decke etwas höher, damit sie es warm hatte, aber von alledem bekam sie nichts mit.

Der Mann gegutachtete die Schwangere Frau und zischte etwas in sein Bart hinein. Es war zu unverständlich als das Jeremy dies verstehen konnte.

Dann ging der Bärtige nach draussen und die Tür flog schallend ins Schloss.

Erleichtert holte Jeremy Luft und ging zu Estrelle zurück. Nein sie konnte es unmöglich sein, aber was ist wenn doch ?

Er lies sich auf dem Stuhl neben dem Bett nieder und schloss für einen Moment lang die Augen. Minuten vergingen…

Stunden vergingen… Als Jeremy plötzlich hochschreckte als Estrelle laut Schrie war er wie hellwach. Sofort stand er gerade vor dem Bett und sah sie mit großen Augen an.

„Fehlt euch etwas ? Tut euch etwas weh ? Kann ich denn etwas für euch tun ?“ Fragte er vorsichtig.

Doch Estrelle sah ihn nur an und stöhnte unter immer wieder kehrenden Schmerzen. „Wo…wo bin ich hier…*stöhn*?“Fragte sie ihn. Sie war sich nicht bewusst gewesen in der Siedlung je angekommen zu sein.

„Ich habe euch auf der Lichtung nahe der Siedlung auf dem Boden halb erfroren gefunden, dann handelte ich direkt und nahm euch mit. So seid ihr hierher in mein haus gekommen, ihr ward bewusstlos und sehr unterkühlt. Bei dieser Jahreszeit sollte man nicht in einem solchen Zustand unterwegs sein.“ Estrelle holte tief Luft und sank zurück auf das Bett.

 

 

 

 

 

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